Personalgewinnung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung  
  BVMW Meeting Mittelstand | 3. April 2008  
     
  Jeder Unternehmer hat schon von den Konsequenzen des demografischen Wandels gehört, doch welches Unternehmen bereitet sich darauf vor? Viele Unternehmer fragen sich, ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht.  
     
  Auf Einladung des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) trafen sich Unternehmer und Führungskräfte der Region. Gastgeber war Hubert Tietz, Geschäftsführer der Sprachwerkstatt in Paderborn.  
     
  Mit überzeugenden Fakten informierte Wolf Geldmacher, Geschäftsführer der juvo – Personal im Mittelstand, über die sich abzeichnende Bevölkerungsentwicklung in Deutschland. „Derzeit fehlen uns noch nicht die jungen Mitarbeiter“ erläutert Geldmacher. Aber schon in einigen Jahren werden weniger junge Leute in den Beruf eintreten. Daher würde das Durchschnittsalter der Belegschaften deutlich ansteigen und erfordere von den Firmen, sich hierauf mit einem Bündel von Maßnahmen einzustellen.  
     
 
 
     
  von links nach rechts: Birgit Hostmann (welltext GmbH), Franz-Friedrich Schröter (BVMW), Andrea Roensch (die Sprachwerkstatt GmbH), Wolf Geldmacher (juvo – Personal im Mittelstand e. K.), Hubert Tietz (die Sprachwerkstatt GmbH), Foto: Salerno Media  
     
  Geldmacher gab Hinweise, wie Unternehmer ihre Firmen für die Mitarbeiter – ältere und jüngere – und für den Arbeitsmarkt attraktiv machen können. Jetzt sei es an der Zeit, mit konkreten Maßnahmen die mit Sicherheit eintretende Veränderung im Altersaufbau für Unternehmen aktiv zu gestalten. Geldmacher sieht für KMU eine gute Chance darin, in einen „Kampf um die Besten“ einzutreten und für sich zu gewinnen. Fluktuation zu vermeiden und attraktiv für neue Mitarbeiter zu werden sei eine Aufgabe, die große Firmen bereits heute in Angriff nähmen. Geldmacher sagt dazu, „auch KMU haben erstklassige Möglichkeiten!“  
     
  Die Veranstaltung bot wie gewohnt Raum für Diskussionen und Meinungsaustausch. Beim anschließenden Imbiss ergaben sich Gelegenheiten für anregende persönliche Gespräche.