Förderprogramme für den Mittelstand

 
     
  Paderborn. Unter dem Motto "Fitness für den Mittelstand" haben die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) sowie Regionalagentur Ostwestfalen/Lippe Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreis Paderborn in das Forum der FHDW in Paderborn eingeladen, um die attraktiven Förderprogramme des Landes NRW praxisnah vorzustellen.  
     
 

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Franz Wagner, Rektor der FHDW, und einem Grußwort durch Landrat Manfred Müller gaben Claudia Hilse und Boris Voss einen Überblick über die regionale Arbeitsmarktpolitik und die Landesprogramme, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert werden.  
 

Foto (von links): Dr. Claudia Beverungen (Kreis Paderborn), Wolf Geldmacher (juvo - Personal im Mittelstand), Landrat Manfred Müller (Kreis Paderborn), Claudia Hilse und Boris Voss (Regionalagentur OWL), Thomas Böke (Böke Unternehmensentwicklung) und Prof. Dr. Franz Wagner (FHDW).

 
     
 

Für kleine und mittelständische Unternehmen besonders interessant sind die Potenzialberatung, die Arbeitszeitberatung sowie der in NRW einmalige Bildungsscheck. Bei der Potenzialberatung erhalten Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten praktische Hilfestellung bei betrieblichen Veränderungsprozessen, um sich veränderten Markterfordernissen besser stellen zu können. Je nach Unternehmensgröße können bis zu 15 Beratungstage beantragt werden, die zu 50% bzw. maximal 500 € bezuschusst werden.

 
 

 

 
  Dass die Förderprogramme wirklich unkompliziert, unbürokratisch und individuell nutzbar sind, wurde anhand von zwei Praxisbeispielen deutlich. Mit großer Begeisterung berichtete Dirk Welschof, Geschäftsführer von projekt W - Systeme aus Stahl GmbH, wie sein Unternehmen von einer Potenzialberatung profitiert hat. Zusammen mit dem Berater Wolf Geldmacher von juvo - Personal im Mittelstand - wurde das Führen mit Zielen auf der Grundlage von klaren Geschäftsprozessen, Funktionsbeschreibungen und einer leistungsorientierten Einkommensregelung erarbeitet und implementiert. Auch nach Projektabschluss ist das Unternehmen nun in der Lage, mit den Führungsinstrumenten selbständig weiter zu arbeiten.
 
     
  Auch Stefan Fricke vom Autozentrum Fricke in Salzkotten konnte von positiven Erfahrungen mit der Potenzialberatung berichten. Nach erfolgter Bewilligung seines Förderantrags engagierte er die Böke Unternehmensentwicklung und konnte in dem Projekt gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf einige Aha-Erlebnisse stoßen. Durch ein klares Verständnis für Kostenstrukturen in den einzelnen Abteilungen des Autohauses wurden entscheidende Grundlagen zur Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale gelegt. Die Impulse der Beratung haben Anstoß gegeben, die analysierten Prozesse in der Tiefe weiterzubearbeiten.
 
     
  In Ostwestfalen-Lippe ist die Regionalagentur OWL Ansprechpartner für Unternehmen, die diese Förderangebote nutzen wollen. Sie berät bei der Antragstellung und koordiniert für die gesamte Region die entsprechenden Förderprogramme. Im Kreis Paderborn steht Boris Voss bei Fragen unter Telefon 05251-308446 oder per E-Mail (b.voss@regionalagentur-owl.de) zur Verfügung.
 
     
  (Quelle: www.wochenspiegel-paderborn.de)