Missbrauch verhindern - Wirkung unterstützen

 
     
  Das neue Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat viele Arbeitgeber wegen des befürchteten Missbrauchs und der Angst vor Klagen verunsichert. Juvo-Personal im Mittelstand hatte zu diesem Anlass kürzlich zu einer Info-Veranstaltung eingeladen.  
     
 

In der Praxis stehen Unternehmen vor der Aufgabe, die Vorschriften des AGG rechtzeitig und angemessen umzusetzen. Jedoch gibt es einzelne Firmen, die sich keine Zeit für das Thema nehmen oder die Notwendigkeit nicht sehen. „Das beweisen allein die über 250 Anfragen, die die als Informations- und Schlichtungseinrichtung zuständige Antidiskriminierungsstelle des Bundes innerhalb von 3 Monaten erhielt. Eine Reihe von Verfahren ist auch bereits an den Arbeitsgerichten anhängig“, so Juvo-Beraterin Sandra Hildebrandt. In der Fachliteratur werde zudem schon über die missbräuchliche Verwendung des Gesetzes („AGG-Hopper“) diskutiert, ergänzt der Personal-Experte.

 
     
  Das demnach Handlungsbedarf hinsichtlich der neuen Gesetzgebung dringend besteht, stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung in der Paderborner Niederlassung von Juvo. Der Dienstleister in Sachen Personalberatung informierte dabei über rechtliche Rahmenbedingungen und erfolgreiche Beispiele mittelständischer Unternehmen.  
     
  Dr. Sören Kramer, Fachanwalt für Arbeitsrecht vom Detmolder Büro der Sozietät Brandi Dröge Piltz Heuer & Gronemeyer (BDPHG) gab zunächst den juristischen Überblick über das Thema und veranschaulichte anhand verschiedener Beispiele die rechtlichen Neuerungen. Juvo stellte dazu sein standardisiertes und erprobtes Vorgehen vor, wie in Unternehmen mit geringem Aufwand und wenig Kosten die neuen Regelungen des AGG umgesetzt werden können.  
     
  Wie diese Umsetzung der neuen Gesetzgebung in der Praxis funktioniert, erläuterte anschließend Christian Buck, Personalverantwortlicher der MIT Moderne Industrietechnik GmbH (Vlotho). „Juvo hat die AGG-Umsetzung in unserem Unternehmen innerhalb eines Tages durchgeführt. Die Führungskräfte wurden sehr konzentriert geschult, anschließend die Mitarbeiter/innen informiert und dann gemeinsam typische Dokumente und Prozesse geprüft“, berichtete Christian Buck und ergänzte abschließend: „Der Aufwand war sehr gering im Verhältnis zu den Risiken.“